Tourenplanung

Zur Unterstützung des Außendienstes steht das Modul „Tourenplanung“ innerhalb des ITL Pharma Cube zur Verfügung.

Innerhalb eines Bezirkes/Gebietes können z.B. Apothekenadressen in eine fest definierte Tourenfolge gesetzt werden. Diese Tourenfolge enthält alle Adressen des Gebietes.

Hinsichtlich einer anstehenden Besuchsfolge kann nun aus der Gesamtheit der Adressen eine Selektion nach definierbaren Kriterien, wie z.B. Umsatz oder Klassifikation, vorgenommen werden. Das System errechnet dann eine sog. variable Tourenfolge. Diese variable Folge wird auch dem Innendienst zur Verfügung gestellt.

Dadurch werden einige Prozesse vereinfacht bzw. ermöglicht, wie z.B.:

  • halbautomatische Faxavisierung,
  • Einschränkung und Priorisierung der zu besuchenden Apotheken nach Umsatz oder anderen Kriterien und
  • daraus resultierend die Ausgabe der Kunden, die durch den Kundenservice betreut werden sollen.

 

Somit sind folgende Situationen gegeben:

  • Der Innendienst erkennt durch die Information der variablen Tourenfolge, ob und auch ungefähr wann ein Kunde (hier Apotheke) durch den Außendienst besucht wird. Dieses kann u.a. interessant sein, wenn explizit ein Außendienst-Besuch gewünscht wird.
  • Über die variable Tourenfolge kann eine halbautomatische Faxavisierung erfolgen. Der Außendienst definiert die Kunden, die beispielsweise in der folgenden Woche besucht werden sollen (Touren 100-200) und automatisch erhalten alle Kunden mit hinterlegter Faxnummer ein Avis.
  • Ein derartiges Avis ist ggf. auch mit einem individuellen Angebot koppelbar.
  • Können innerhalb definierter Zeiträume nicht alle Kunden eines Gebietes besucht werden, kann eine Einschränkung nach Umsatz oder anderen wesentlichen Informationen zur Ermittlung der interessantesten Kunden führen.
  • Auch eine Berücksichtigung der Gesamtzahl theoretisch besuchbarer Kunden kann erfolgen, indem der Außendienst eine Zahl Kunden vorgibt und der ITL Pharma Cube dann nach definierten Kriterien die „schwächsten“ herausfiltert. Diese Option ist auch interessant zur Nutzung nach Krankheit, um den Rest an Zeit für die wichtigsten Kunden nutzen zu können.
  • Ein möglicher zweiter Schritt ist der Anschluss von Telefonaktionen aus der Unternehmens-Zentrale (siehe auch „Customer Service – Outbound – KOSIMA“). Die nicht vom Außendienst besuchten Kunden können im Rahmen eines Besuchersatzes telefonisch kontaktiert werden. Durch diese Option wird eine Kundenbetreuung über den Austausch von Kontaktinformationen hinaus optimiert.